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Zitate



Pythagoras
Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder  zurück.
 
Emerson, Ralph Waldo (1803-1882), US-Schriftsteller und Politiker
Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.
 
 
Schopenhauer, Arthur (1788-1860), deutscher Philosoph
Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, dass es gegen die Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei. Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im wesentlichen ganz dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.

Das Mitleid ist die Grundlage der Moral.
 
Ein anderer, nicht weg zu erklärender und seine heillosen Folgen täglich manifestierender Grundfehler des Christentums ist, dass es widernatürlicherweise den Menschen losgerissen hat von der Tierwelt, welcher er doch wesentlich angehört, und ihn nur ganz allein gelten lassen will, die Tiere geradezu als Sachen betrachtend. Die bedeutende Rolle, welche im Brahmanismus und Buddhismus durchweg die Tiere spielen, verglichen mit der totalen Nullität im Christentum, bricht diesem letzteren den Stab; so sehr man auch an solche Absurdität in Europa gewöhnt sein mag.
 
Die vermeinte Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, oder, wie es in der Sprache jener Moral heisst, dass es gegen Tiere keine Pflichten gebe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei des Occidents, deren Quelle im Judentum liegt.
 
Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.
 
Die christliche Moral hat ihre Vorschriften ganz auf den Menschen beschränkt, die gesamte Tierwelt rechtlos gelassen. Man sehe nur, wie unser christliche Pöbel gegen die Tiere verfährt, sie völlig zwecklos und lachend tötet, oder verstümmelt, oder martert, seine Pferde im Alter bis aufs äusserste anstrengt, um das letzte Mark aus ihren armen Knochen zu arbeiten, bis sie unter seinen Streichen erliegen. Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere ihre geplagten Seelen.
 
Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.
 
Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht.
 
Franz von Assisi
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wir wir, also sind sie uns
gleichgestellte Werke des Allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

 
Albert Schweizer
Ethik ist ins Grenzenlose erweitere Verantwortung gegen alles, was lebt.
 
Arthur Schoppenhauer
Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch.
Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig
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Plutarch
Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt?
Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinen Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor gebrüllt und gelebt haben, Essen und Nahrung zu nennen? Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz manchmal töten - im Gegenteil diesen Tieren schenken wir keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns ohnehin nichts anhaben könnten.
Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sinne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen.

 
Leo Tolstoi
Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen
nach moralischer Vollkommenheit ernst gemeint ist.

 
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.